dus meinte am 17. Okt, 11:59:
12.00
guten tag 
jean luc antwortete am 17. Okt, 12:16:
ich weiß nicht, man sollte nicht so viel über integration reden und die einfordern. das machen die deutschen, wenn die auswandern auch nicht in dem maße. das ist normal, daß man sich in der fremde mit seinesgleichen umgibt. die große deutsche gesellschaft verträgt schon ein paar diasporas gut.

das sind auch zwei paar schuhe. einwanderer, die sich integrieren. und andererseits einheimische, die eine skeptische (ablehnende) haltung gegenüber fremden leuten haben. daran können integrierer auch nichts ändern.

vielleicht sollte man nicht so viel über integration reden, sondern über extration. 
jean luc antwortete am 17. Okt, 13:04:
hier steht heute auch in der zeitung
//www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26427/1.html Eine deutsche und eine britische Studie über die Migrantenmilieus und die wirtschaftlichen Folgen der Einwanderung widerlegen erneut gerne gehegte Vorurteile 
neuro antwortete am 17. Okt, 13:05:
im hotel
waren sehr viele vond en z-mädchen deutsche. also es ist kein ausländer-deutsch-problem. sondern
loser-ohne-schule gegen den rest der welt problem. ich habe mehr die ausländerinnen beschrieben weil ich irgendwei mit denen schneller ins gespräch komme. die deutschen reden nich so viel, sie genieren sich eher. 
neuro antwortete am 17. Okt, 13:06:
ausserdem hass ich die grenzen
bin cosmopilitana 
dus antwortete am 17. Okt, 13:08:
das thema bleibt schwierig und den ausländer aspekt habe ich gestern reingebracht in die diskussion.
aber es geht nicht um die trennung deutsch - ausländer. es geht um menschen.
(definiere ausländer, so ein quatsch, das ist quatsch)
es geht um mentalitäten.
und es geht um so vieles. zu vieles für mich :)
das überfordert mich halt. so. 
neuro antwortete am 17. Okt, 13:11:
guten tag erstmal
heute ist ein langer-pony-tag. 
dus antwortete am 17. Okt, 13:13:
bei mir ist heute über nähe-distanz nachdenken tag.
aber ich bin nicht weit gekommen bisher.
und russen-tag. 
neuro antwortete am 17. Okt, 13:15:
re mentalitäten
ich nenne das: schicksale.

die welt ist schon komisch. und man hört hört, das solle noch irgendeinen sinn machen.
stephen h, der aufm rollstuhl, sagte mal ( hab ich mal erwähnt dass ich mal ein buch von dem gelesen habe? aber nur eins, mit so vielen bildern, es hat mich ein bißschen überfordert) also der sagte mal, dass es nicht möglich ist eine perfekte welt zu haben, weil die menschen versager sind und dieses versagen nicht vorhersehbar ist. ich habe gehört, der soll nicht nett zu seiner frau sein, aber wo er recht hat hat er recht. 
dus antwortete am 17. Okt, 13:21:
es gibt etwas, was ich verachte:
wohin kommen und ansprüche geltend machen, die nicht fair sind.
was bekommen wofür andere arbeiten. faul und dreist sein und genauso leben, wie wer,
die/der arbeitet. das ist mentalitätsfrage und nicht "nationalitätenfrage":

genauso find ichs krass, wenn man etwas nicht bekommt, worauf man anspruch hat.
und das alles überfordert mich, mich überfordert ungerechtigkeit.
und deswegen auch solche diskussionen.

aber gerecht lässt sich wohl nicht definieren.
ich finde es nicht gerecht, dass mein cousin sich duchs leben asselt, und die allgemeinheit zahlt das.
ich finde es nicht gerecht, dass eine allein erziehende mutter, die arbeitet, weil sie nicht auf staatskosten leben will nicht nur den staatsbeitrag zur finanzierung der kinderbetreuung gestrichen bekommt, nein, sie bekommt auch auch noch eine nachzahlungsaufforderung. dieser frau gehts also besser wenn sie nicht arbeitet. was soll das???

was soll das, dass menschen hier her kommen und meinen sie haben anspruch auf alles?
was soll das?
was soll das wiederum, dass asylanten nicht arbeiten dürfen?

also, was soll das alles. ist doch zum verzweifeln. 
dus antwortete am 17. Okt, 13:23:
zusammenfassung:

ich hasse verachte "ausnutzermentalitäten".

so, mehr sag ich nicht mehr. bringt ja nix-. 
-w. antwortete am 17. Okt, 14:41:
neuro, das hawking buch mit den bildern
war vielleicht "ganz nett", aber gibts was schlimmeres als "nette" bücher? (oke, süsse bäuchlein für dich vielleicht). das kommt davon, wenn man was mit bildern illustrieren will, das bildlich nicht darstellbar ist. statt verständnis stellt sich dann verwirrung ein. erinnert mich irgendwie ans internet.

ausserdem hat hawking ein bissl den zug verpasst glaub ich. liegt wahrscheinlich daran, dass seine assistenten auch schon mal besser waren. auch das erinnert mich an was. irgendwie.
:-)

[edit: lange ponys sind auch süssss *duck*] 
timanfaya antwortete am 17. Okt, 14:57:
jesus hatte angeblich recht gute assis.
hat aber auch nix genützt ... 
jean luc antwortete am 17. Okt, 15:14:
was soll das bedeuten alles
> wohin kommen und ansprüche geltend machen, die nicht fair sind.
es gibt zwei wege, gesetze einhalten oder eben gesetzesbruch, das ist betrug.
"wohinkommen" hat aber mit mentalität nix zu tun, düsie.

> was bekommen wofür andere arbeiten.
dann muß man das soziale netz abschaffen. gibt immer sone und sone.

der manager der fabrik kriegt auch immer mehr, während die arbeiterin immer weniger bekommt und für dessen tantiemen schuften muß. – einheitslohn für alle!

> mich überfordert ungerechtigkeit.
ja. aber alles ist so groß, so kompliziert einander beeinflußend, es wird immer auch ungerechtigkeiten geben. und man kann nur grobe richtungen durch die politik vorgeben, und dann richtet die bevölkerung ihr verhalten daran aus (in alle richtungen).

> menschen hier her kommen und meinen sie haben anspruch auf alles?
düsie, das ist in der gesellschaft überbewertet. es gab noch nie so wenig asylanträge wie zur zeit. und fast alle werden abgelehnt. außer durch heirat hat man praktisch keine möglichkeit mehr herzukommen.
Anerkennungsquote in Deutschland unter 1 Prozent

darüber hinaus leben wir wohlhabenden auf der nördlichen halbkugel auch auf kosten der, die weniger rechte haben, wegen weniger geld, weil es da noch ungerechter ist und wir auch ungerecht mit denen umgehen. wenn man irgendwo keine perspektive mehr hat, geht man dahin, wo man sein überleben sichern kann. das machen die deutschen nicht anders!

> was soll das?
einfaches beispiel - wieso entvölkert sich die ddr.
die ziehen weg, weil da nix zu holen ist – so ist der mensch. 
neuro antwortete am 17. Okt, 16:12:
re nochmal
sagte ich ponytag?
ne, anstreng tag.

also nochmal.

wegen ansprüche. wenn ich 10 jahre lang arbeitzlosengeld zahle und arbeitzlos werde und keinen guten job finde, gehe ich nicht für 6 euro die stunde zu burger king, weil so sind die regeln, sondern ich bleibe arbeitzlos, lasse mir meine 60 oder so % bezahlen, weil schliesslich zahle ich jahrelang ein. wenn ich dann was finde, dass finde ich es und gehe wieder arbeiten.

aber manche leute finden wirklich nichts. weil die umstände nicht passen. besonderns bei alleinerziehenden frauen mit kindern, ist das so. es gibt kaum teilzeitjobs und es gibt kaum arbeitgeber, die verständnis dafür haben, dass das neurodermitiskranke kind krank ist.

für meine schwester hat keiner verständnis.
die krankenkasse ( obwohl sie jahrelang eingezahlt hat) zahlt keine neuordermitisschulung, weil das ist keine gesetzliche leistung.

das kind kratzt sich dauern blutig, kidnergarten sagt, frau soundso, das geht nicht, sie machen was falsch, das geht nich so weiter. haben sie eigentlich diese schulungen gemacht?

der arbeitgeber sagt: ich muss sie leider rauschmeissen. ich kann sie mir nicht leisten. tut mir so leid.

potentielle arbeitgeber sagen: liebe frau soundso, es tut uns leid ihnen zu sagen, dass die von ihnen angeschriebene stelle voller flexibilität erfodert. inkl. wochenende und nachmittagsarbeit.

das arbeitzcenterdings sagt: liebe frau soundso, sie müssen aus der wohnung wo sie wohnen ausziehen weil sie 130 euro teurer ist als das, was wir bezahlen können. dabei vergessen sie, dass kindergartenplätze rar sind und dass sie wohl wieder 2 jahre auf einen platz warten muss, wobei sie dann schlecht arbeiten gehen kann. soll ich das kind weg-geben? fragt sie, was soll sie machen.

es wäre einfach einfach anzufangen wieder mal drogen zu nehmen, oder vielelicht mal zur abwechslung auf die strassen zu gehen. füfzig euro mit kondom. is das der ausweg? es gibt keinen und ich bin froh, dass die auch wenn das viellelicht ein bißschen minderwertiges "eisernes wille" ist, den lebensmut nich verliert.

von den 200 euro die übrig fürs essen bleiben, geht die hälfte aus für pflegemittel ( pflegesalben ) für das kind, weil das kind weder normale shampos verträgt, noch normale lebensmittel essen kann ( keine eiweisse).


wie kann man so leben ? wieso ist es nicht möglich, jemanden der kleines krankes kind hat, zuerst in ruhe zu lassen? dieses geld, was man "geschenkt" zahlt man sowieso ab, wenn man wieder arbeiten geht.

ich verstehe das nicht. echt nicht, diese disskusionen. 
timanfaya antwortete am 17. Okt, 16:22:
vielleicht sollten wir den von staats wegen bezahlten beruf "mutter" einführen. so richtig mit nachweis, kassenbuch für ausgaben - und das ganze programm einer selbstständigen. das würde vielleicht das ein oder andere problem lösen und "wir" würden doch nicht aussterben. mal abgesehen von den defiziten der kinder [ich habe da was über den bericht des schulamtes meiner eigenen stadt gelesen ... *auweia*. und ich lebe noch in einer recht "normalen" stadt]. im zweifel steht das wahrscheinlich auch in irgendeinem buch von eva h. ... 
neuro antwortete am 17. Okt, 16:27:
um die echten bedürftigen
von unechten zu unterscheiden.

vielleicht sollten die einfach BESSER prüfen.

betrüger wird es immer geben. in jeder "branche" aber am meisten ärgert man sich über die leute, die vom staat geld nehmen. als ob man das geld einsparen und für andere zwecke ausgeben würde nö. das geld geht so oder so weg. ich empfinde zb keinen neid auf sozialschmarotzer, dass die nix machen und trotzdem wohnung bezahlt bekommen, weil so toll ist dieses leben auch nicht. mir ist das egal. ich ärgere mich eher über solche manager, die strohm teuer machen und sich gleichzeitig den jahresgehalt um 30 % erhöhen. oder die krankenkassen fuzzis. praxis gebühr eingeführt. millionen überschuß. diese jahr wollte die aok 14,8 % ! also die beitragssätze wieder erhöht. hier, fühle ich mich und persönlich verarscht. das tut mir weh, nicht dass ahmed oder sylwio auf staatskosten leben. 
-w. antwortete am 17. Okt, 18:53:
die sache mit den betrügern
und den sozialschmarotzern ist die älteste ausrede der welt, um sich vor sozialer verantwortung zu drücken. dabei ist diese ausrede sowas von vordergründig und durchschaubar. dass sie sich solang halten konnte, kann ich mir nur erklären mit einer offenbar genetisch bedingten menschlichen charakterschwäche. sowie noch nie eine supermarktkette wegen der ladendiebstähle pleite gegangen ist, sondern immer nur wegen misswirtschaft und managementfehlern, genauso wird niemals ein sozialsystem wegen denen, die es missbrauchen, zusammenbrechen. es gibt sowas wie einen natürlichen schwund und jedes geschäftsmodell muss und kann den berücksichtigen.

wären die sozialsysteme kompetent gemanagt, wären sie zumindest in den industrienationen - weil wir zum GLÜCK als gesamtgesellschaft ziemlich wohlhabend sind - auch unter berücksichtigung dieses natürlichen schwundes wunderbar finanzierbar. leider habe ich aber das gefühl, dass diese kompetenz, übrigens ebenso wie in in weiten teilen der börsennotierten (gross)industrie, kläglich unterrepräsentiert ist.

mir fällt auch auf, dass nicht nur sogenannte "gut gestellte", also die GLÜCKlicherweise wohlhabenderen unter uns, ein problem mit den angeblichen sozialschmarotzern haben, sondern viel mehr noch jene, denen es selber gerade noch gelingt über die runden zu kommen. ich glaub das liegt an einer irgendwie perfiden mischung aus angst und (natürlich uneingestandenem) neid. und hat vielleicht auch ein bissl was zu tun mit der geschichte von den kindern die im dunklen wald laut singen, damit sie sich nicht so vor der finsternis fürchten. 
dus antwortete am 17. Okt, 19:02:
und nun? <- ich glaube das ist das, was angst macht. die hilflosigkeit gegenüber der umstände.
so geht es mir zumindest. 
dus antwortete am 17. Okt, 19:04:
ich bin zuerst mal pro arbeitgeber und auch pro, dass ein arbeitgeber mehr geld verdient.
warum? er bietet arbeitsplätze und er trägt das risiko und er hat sich getraut.
das nur mal so allgemein gesagt das lässt sich nicht auf alle arbeitgeber übertragen. 
-w. antwortete am 17. Okt, 19:17:
kein grund zur angst, dus
damit meine ich nicht, dass die umstände nicht angst machen können, im gegenteil. aber angst ist leider nicht produktiv und sie hilft niemandem. die schlimmsten, die allerschlimmsten dinge in der geschichte, die unglaublichsten gräuel waren und sind nur möglich weil die menschen angst gehabt haben bzw haben. wenn man angst hat, ist man paralysiert und wird manipulierbar und zwar jeder von uns, egal wie indellentz.

und deswegen glaub ich ist es auch irgendwie eine persönliche verpflichtung sich zumindest zu bemühen keine angst zu haben. damit man sich wehren kann wenn es mal wieder soweit ist.

[edit: abt das wort zum mittwoch. ich geh jetz heim] 
dus antwortete am 17. Okt, 19:19:
ja. zustimmung.
ich hab nunmal vor/wegen vielen dingen angst.
"checker 2.0"

leider :( 
jean luc antwortete am 18. Okt, 10:18:
Das Problem am Kapitalismus ist,
der Firmenlenker bekommt viel mehr Geld in die private Tasche, wenn er den nominellen Wert der Firma steigert. Gleichzeitig erfodert diese Handeln viele Kleinverdiener zu entlassen und nach unten hin die Lohnleistungen zu kürzen.

Das heißt eine Umverteilung findet statt. Ein paar, die ohnehin wirtschaftlich abgesichert sind, erhalten starken Vermögenszuwachs, ganz viele Leute müssen finanziell kürzer treten.

Es ist statistisch belegbar, daß die Topverdiener immer topper verdienen, während die Geringverdiener immer bescheidener leben müssen. Das ist ja auch das Prinzip der Globalisierung, paar Multis und viele Habenichtse. 
dus antwortete am 18. Okt, 10:19:
und nu?
(und nu tag) 

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